Das Konradsblatt –
Zum Patron ein „kühner Ratgeber“

 

Das Konradsblatt, die Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg,
berichtet seit über 100 Jahren über Glaube, Religion und Kirche.

Nr. 1/1917 – die erste Ausgabe.
Im Herbst 1916, mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs, entschlossen sich die Freiburger Bistumsleitung und der Karlsruher Badenia Verlag zur Herausgabe einer Sonntagszeitung. Unter dem Namen „St. Konradsblatt. Familienblatt der Erzdiözese Freiburg“ erschien im Januar 1917 die erste, 12-seitige Ausgabe. Auf dem Titel zu sehen ist auch der Bistumspatron und Namensgeber, der heilige Konrad („kühner Ratgeber“, um 900-975), der erste Bischof von Konstanz. 1962 erschien die erste Ausgabe unter dem heutigen Namen „Konradsblatt“, seit 1968 versehen mit dem Untertitel „Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg“.

Über die Jahrzehnte haben sich Gestalt und Inhalt der Wochenzeitung beständig verändert. Die Entwicklung spiegelt nicht zuletzt 100 Jahre Kirchengeschichte und die nachhaltigen Veränderungen in der katholischen Kirche. Gegründet aus einem Geist der Behauptung des Glaubens in der modernen Welt, markierte vor allem das Zweite Vatikanische Konzil ein Umdenken. Mitte der 1980er-Jahre schrieb der damalige Freiburger Erzbischof Oskar Saier, das Konradsblatt fördere Dialog und Kommunikation unter den Gemeinden, Gruppen, Verbänden und Gläubigen der Erzdiözese und trage zur Vertiefung und Stärkung des Glaubens seiner Leserschaft bei – zwei bis heute bestehende Anliegen.

Zweitgrößte Bistumszeitung Deutschlands

Derzeit erscheint das Konradsblatt als Abonnementzeitung mit einer Auflage von rund 40.000 Exemplaren. Damit ist es die zweitgrößte Bistumszeitung Deutschlands. 1962 erreichte es die höchste gezählte Auflage seiner Geschichte von 193.000 Exemplaren. Wie die anderen Bistumszeitungen und viele Printmedien sucht auch das Konradsblatt Mittel und Wege gegen den fortschreitenden Auflagenrückgang.

Das Konradsblatt finanziert sich durch Einnahmen aus Abonnement, Anzeigenverkauf und Beilagengeschäft. Ihr Herausgeber ist der Erzbischof von Freiburg. Die Redaktion arbeitet somit zwar nicht rechtlich unabhängig, jedoch journalistisch eigenständig.

Seit 1999 ist das Konradsblatt auch im Internet aktiv. Angebot und Erscheinungsbild der Konradsblatt-Homepage haben sich seither beständig verändert und weiterentwickelt. Zum Ausbau der Online-Aktivitäten gehört auch die Präsenz im sozialen Netzwerk Facebook sowie auf der Videoplattform Youtube. Seit 2016 erscheint das Konradsblatt außerdem als E-Paper und lässt sich somit auch am PC, auf dem Smartphone und Tablet daheim und unterwegs lesen.

Verlagsadresse
Badenia - Medienhaus
der Erzdiözese Freiburg - GmbH
Karlstr. 45a
76133 Karlsruhe