Ein kostbares Gut
01.08.2023 |
Umso schöner ist es, dass es noch viele Gemeinden, Gruppierungen der Jugendverbände oder Ministrantengruppen gibt, die die kirchlichen Freizeiten alljährlich mit viel Zeit- und Kraftaufwand organisieren. Und umso wertvoller ist ihre Arbeit. Die ist schon allein deshalb hoch einzuschätzen, weil die bürokratischen Hürden mit den vielen Auflagen, die es zu beachten gilt, so hoch geworden sind, dass man sie als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher immer schwerer bezwingen kann.
Die kirchlichen Freizeiten mit ihren großen Teilnehmerzahlen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einbrüche, die die katholische Kirche seit Jahren erfährt, auch an der kirchlichen Jugendarbeit nicht spurlos vorbeiziehen. Das würde man sich wünschen, so ist es aber leider nicht. Wöchentliche Gruppenstunden, Jugendgottesdienste oder ähnliche Veranstaltungen und regelmäßige Angebote gehören in nicht wenigen Gemeinden der Vergangenheit an. Wo Jugendräume früher täglich mit Leben gefüllt waren, triff t sich heute nur noch einmal im Monat am Samstag die Jugendgruppe und einmal im Monat die Leiterrunde. So sind die Ferienfreizeiten – neben der Ministrantenarbeit – vielerorts zu den Leuchttürmen der Jugendarbeit geworden.
Leuchttürme, die es unbedingt zu erhalten gilt. Von ehrenamtlicher, aber auch dort, wo die Ehrenamtlichen fehlen, dringend von hauptamtlicher Seite. Denn zum einen sind die Freizeiten nicht nur einer der wenigen Orte, wo Kinder und Jugendliche mit der Kirche und dem Glauben noch außerhalb des Religionsunterrichts in Berührung kommen. Zum anderen sind doch gerade Freizeiten mit ihrer besonderen Atmosphäre der perfekte Ort, wo nachhaltige Glaubenserfahrungen stattfinden können. Ob als stimmungsvoller Lagergottesdienst oder als Gute-Nacht-Impuls unter dem Sternenhimmel.
Über den Wert und die Bedeutung von Ferienfreizeiten
Abenteuer, Gemeinschaft, Spiele, der tägliche Blick in den Sternenhimmel, dick geschmierte Nutellabrote zum Frühstück nach einer viel zu kurzen Nacht, Singen am Lagerfeuer: All das und vieles mehr erleben tausende Kinder und Jugendliche derzeit auf den zahlreichen Ferienfreizeiten im Erzbistum Freiburg. Nicht selten werden hierbei Erinnerungen geschaffen, die manche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Leben lang als ein wertvolles Gut mit sich tragen; entsteht bei vielen Freizeiten doch diese dichte Atmosphäre, dieses besondere Gefühl von Gemeinschaft, Spaß und Freiheit, das die Ferienfreizeitromantik ausmacht.
Umso schöner ist es, dass es noch viele Gemeinden, Gruppierungen der Jugendverbände oder Ministrantengruppen gibt, die die kirchlichen Freizeiten alljährlich mit viel Zeit- und Kraftaufwand organisieren. Und umso wertvoller ist ihre Arbeit. Die ist schon allein deshalb hoch einzuschätzen, weil die bürokratischen Hürden mit den vielen Auflagen, die es zu beachten gilt, so hoch geworden sind, dass man sie als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher immer schwerer bezwingen kann.
Die kirchlichen Freizeiten mit ihren großen Teilnehmerzahlen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einbrüche, die die katholische Kirche seit Jahren erfährt, auch an der kirchlichen Jugendarbeit nicht spurlos vorbeiziehen. Das würde man sich wünschen, so ist es aber leider nicht. Wöchentliche Gruppenstunden, Jugendgottesdienste oder ähnliche Veranstaltungen und regelmäßige Angebote gehören in nicht wenigen Gemeinden der Vergangenheit an. Wo Jugendräume früher täglich mit Leben gefüllt waren, triff t sich heute nur noch einmal im Monat am Samstag die Jugendgruppe und einmal im Monat die Leiterrunde. So sind die Ferienfreizeiten – neben der Ministrantenarbeit – vielerorts zu den Leuchttürmen der Jugendarbeit geworden.
Leuchttürme, die es unbedingt zu erhalten gilt. Von ehrenamtlicher, aber auch dort, wo die Ehrenamtlichen fehlen, dringend von hauptamtlicher Seite. Denn zum einen sind die Freizeiten nicht nur einer der wenigen Orte, wo Kinder und Jugendliche mit der Kirche und dem Glauben noch außerhalb des Religionsunterrichts in Berührung kommen. Zum anderen sind doch gerade Freizeiten mit ihrer besonderen Atmosphäre der perfekte Ort, wo nachhaltige Glaubenserfahrungen stattfinden können. Ob als stimmungsvoller Lagergottesdienst oder als Gute-Nacht-Impuls unter dem Sternenhimmel.
Daniel Gerber