
Aufbruch mit Erwartungen: Der neue DBK-Vorsitzende Heiner Wilmer betont das gemeinsame Ziel der Bischöfe, das Evangelium zu leben – während Irme Stetter-Karp vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken Reformen einfordert und Kirsten Fehrs von der Evangelische Kirche in Deutschland auf gute ökumenische Zusammenarbeit hofft.
Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, appellierte an den Reformwillen des neuen Vorsitzenden: "Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt", schrieb sie in ihrem Glückwunschbrief. Wilmers Wahl sei eine Richtungsentscheidung für die Kirche in Deutschland. Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mahnten die Fortführung von Reformen an. "Insbesondere junge Menschen erwarten Beteiligung, Transparenz und eine Umsetzung der getroffenen Entscheidungen", mahnte der BDKJ-Vorsitzende Volker Andres.
Evangelische Kirche optimistisch
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, sagte, sie habe Wilmer als einen aufgeschlossenen und weltgewandten Gesprächspartner kennengelernt, der Strukturreformen mit geistlicher Erneuerung verbinden wolle. Das lasse sie mit großer Zuversicht auf die künftige Zusammenarbeit zwischen evangelischer und katholischer Kirche blicken.
KNA