Jungen Menschen eine Perspektive geben

03.02.2026 | Misereor-Reise zur Fastenaktion 2026 führt Erzbischof Stephan Burger nach Kamerun

Erzbischof Stephan Burger wird an diesem Donnerstag gemeinsam mit einer Misereor-Delegation Projekte in Kamerun besuchen. Inhaltlich bildet das Motto der Misereor-Fastenaktion 2026 „Hier fängt Zukunft an“ den roten Faden der gut einwöchigen Reise. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf die Frage der sozialen und beruflichen Integration junger Menschen in dem zentralafrikanischen Land.

Misereor-Reise nach Kamerun: Erzbischof Stephan Burger besucht Projekte zur Ausbildung und Integration junger Menschen.
 
Auf dem Projekt- und Reiseplan des „Misereor-Bischofs“ steht zu Beginn die Hauptstadt Yaoundé, zugleich Sitz der kamerunischen Bischofskonferenz (BK). Die Delegation trifft auf den deutschen Botschafter Christian Sedat und den Vorsitzenden und weitere Mitglieder der kamerunischen Bischofskonferenz. In Douala, der mit etwa 4,4 Millionen Einwohnern größten Stadt des zentralafrikanischen Landes, geht es an den Folgetagen um ein Projekt zur Berufsausbildung Berufsausbildung mit Erfahrungsberichten von jungen Menschen, die von der entsprechenden Förderung profitiert haben.
 
Die Delegation nimmt bei dieser Gelegenheit auch am Pastoralbesuch des Erzbischofs von Douala teil, bei dem sich die christliche Gemeinschaft, das örtliche Caritas-Team ebenso wie Delegierte und Interessierte austauschen. Treffen und Austauschmöglichkeiten folgen dann auch beim Besuch von drei Berufsausbildungseinrichtungen in Douala, bei einem Projekt zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in informellen Siedlungen sowie bei Initiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen in Douala.
Vertieft werden diese Begegnungen bei einer Konferenz zum Thema Ausbildung und soziale und berufliche Eingliederung junger Menschen. Der Titel der Veranstaltung steht für die Herausforderung, der jungen Generation in Kamerun eine wirkliche Perspektive zu eröffnen: „Wie kann die Jugend der Stadt Douala vor dem Hintergrund einer zunehmenden Abwanderung zu einem demografischen Vorteil werden?“
 
Neben diesen Begegnungen lernen die Delegationsteilnehmer vor Ort auch Tradition, Kunst und Kultur Kameruns mit seinen gut 30 Millionen Einwohnern kennen. Die Mehrheit, nämlich fast 70 Prozent, sind Christen, wobei die Katholiken die größte Gruppe bilden.
 
Erzbischof Stephan Burger besucht das Land in seiner Funktion als Leiter der für das Hilfswerk Misereor zuständigen Kommission für Entwicklungsfragen der deutschen Bischofskonferenz.
 
KNA