Einigung im Streit um Freiburger Domkapellmeister Böhmann
11.04.2025 |
Das Erzbistum Freiburg und der frühere Domkapellmeister Boris Böhmann haben ihre arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen beendet. Die Details der Einigung bleiben geheim. Das könnte der Schlusspunkt des monatelangen Konfliktes sein.
Die von dem gekündigten früheren Domkapellmeister Boris Böhmann geplante Berufungsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht wird nicht stattfinden. Wie das Erzbistum Freiburg und Böhmann in einer gmeinsamen Erklärung mitteilten, seien die arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen beendet. Man habe sich "im besten Einvernehmen auf eine Beendigung (des) Arbeitsverhältnisses geeinigt". Nähere Datails wurden nicht mitgeteilt.
Das Erzbistum Freiburg hat sich mit seinem früheren Domkapellmeister Boris Böhmann auf ein Ende des laufenden Rechtsstreits geeinigt.
Das Erzbistum hatte dem Kirchenmusiker und langjährigen Leiter der Domsingschule Böhmann zum 28. Februar 2025 gekündigt. Hintergrund sind jahrelange Differenzen. Nach Protestaktionen von Böhmann-Unterstützern in Weihnachtsgottesdiensten im Freiburger Münster stellte die Bistumsleitung Böhmann am 30. Dezember mit sofortiger Wirkung frei.
Dagegen gab es aus den Chören breite Proteste. Böhmann ging rechtlich gegen die Kündigung vor. Durch die nun erreichte außergerichtliche Einigung kommt es nun nicht zur erwarteten Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht.
Unterdessen proben die Chöre der Domsingschule - bis auf den Domchor - unter neuer Leitung. Zahlreiche Sänger haben die Domsingschule aber verlassen und zusammen mit Böhmann eine neue Chorakademie Freiburg gegründet. Darunter sind auch die meisten früheren Domsingknaben. Über Ostern sind die ersten Konzerte der Akademie angekündigt, allerdings nicht in Freiburg.