Die Seligsprechung Max Josef Metzgers erfolgt aufgrund seiner Anerkennung als Märtyrer. Darüber hinaus ist er aber mit seinem ganzen Denken und Wirken ein Vorbild. Gerade heute.
Max Josef Metzger im Jahr 1917 als Hauptleiter der Volksheilzentrale in Graz.
„Allen bin ich alles geworden“, so schreibt Paulus im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth. Es ist ein Brief, in dem der Apostel versucht, sein Tun und Reden, ja sein gesamtes missionarisches Wirken zu rechtfertigen. Er will deutlich machen, dass es ihm nie um den eigenen Vorteil und das persönliche Wohlergehen ging, sondern ausschließlich um die Verkündigung des Evangeliums. „Um möglichst viele zu gewinnen“, wie er fast schon flehentlich betont. „Um auf jeden Fall einige zu retten.“
Auf diesem Hintergrund erscheint es nicht erstaunlich, dass der Märtyrer und neue Selige, Max Josef Metzger, zeitlebens ein großer Verehrer des Völkerapostels Paulus war. Bis dahin, dass er sich selbst „Bruder Paulus“ nannte und sich auch mit „Vater Paulus“ ansprechen ließ. Auch Metzger, so scheint es, wollte zeitlebens „allen alles“ sein. Wie Paulus ging es ihm nicht darum, sich selbst in den Vordergrund zu stellen, sondern um die „Rettung“ von Menschen. Und das keineswegs zuerst im Blick auf deren „Seelenheil“. Sensibler und unmittelbarer als viele kirchliche Zeitgenossen und Würdenträger nahm Metzger die bedrückende materielle und seelische Not der Menschen wahr. Entschiedener und konsequenter als andere machte er sich daran, diese zu lindern. Konflikte nahm er dafür in Kauf. Auch und gerade mit Vorgesetzten wie beispielsweise dem späteren Freiburger Erzbischof Conrad Gröber, der als Rektor des Konstanzer Konradihauses seinen Schüler Max Josef als vorlaut und cholerisch beschrieb. Genauso wie Metzger später den viel größeren Konflikt mit den Nationalsozialisten in Kauf nahm, der ihn schließlich das Leben kostete.
Ein prägnantes Beispiel ist Metzgers Entscheidung, abstinent zu leben. Das hieß für ihn, komplett auf den Konsum von Alkohol, Tabak und Fleisch zu verzichten. Er fasste diesen Entschluss bereits um das Jahr 1910 im schweizerischen Fribourg, wo er regelmäßig Familien besuchte, die aufgrund massiven Alkoholmissbrauchs in Armut und Elend geraten waren. „Allen alles“ zu sein bedeutete in diesem Fall, den Verzicht, den die Suchtkranken zu bringen hatten, selbst mitzutragen und durch sein eigenes Beispiel den Mehrwert eines abstinenten Lebens deutlich zu machen.
Ganz offensichtlich hat Metzger gerade dieses Anliegen mit einer für sein jeweiliges Umfeld unangenehmen Penetranz verfolgt, was sowohl während seiner Kaplansjahre in Karlsruhe und Mannheim als auch später bei Vorgesetzten und Mitstreitern auf Kritik stieß. Die mit dem Seligsprechungsprozess einhergehende Sichtung der einschlägigen Quellen und Dokumente zeigte Metzger jedenfalls auch als überaus streitbare, meinungsstarke und von sich selbst überzeugte Persönlichkeit. Aber ohne diese Haltung, die für viele Heilige und Selige zutrifft, wäre es wohl gar nicht möglich gewesen, den Nationalsozialisten zu widerstehen.
Im Nachhinein erscheint freilich der Gedanke nicht abwegig, dass sich diejenigen, die Metzger in jungen Jahren zu beurteilen hatten, auch deshalb so kritisch äußerten, weil er ihnen allein durch die Konsequenz und Unbedingtheit, mit der er das, was er vom Evangelium verstanden hatte, auch im persönlichen Leben umsetzte, den Spiegel vorhielt. Im Übrigen scheint sich Metzger seiner Schwächen bewusst gewesen zu sein. „Ich prunke gerne mit meinen Talenten, bin sehr ehrsüchtig, so dass ich überall kommandierender Führer sein, Einfluss auf die von mir erkannte Sache gewinnen will“, so bekannte er schon als 18-Jähriger – freilich verbunden mit dem festen Entschluss, „mich vollständig zu einem würdigen Priester vorzubereiten und zu erziehen und dadurch, wie in meinem ganzen Leben, den heiligen Willen Gottes zu tun.“
Wurde ihm diese Haltung auch ein Stück weit in die Wiege gelegt? Zumindest wurde Max Josef Metzger am 3. Februar 1887 in eine fromme Familie hineingeboren. Sein Geburtsort Schopfheim in Südbaden, wo er mit seinen Eltern und seinen drei Schwestern aufwuchs, war evangelisch geprägt. Umso geschlossener und auch enger war das Milieu der katholischen Minderheit. Die schulischen Leistungen waren durchweg hervorragend, so dass Max Josef das Gymnasium besuchen konnte und schließlich im Konstanzer Konradihaus sein Abitur machte. Zum Wintersemester 1905/1906, also gerade mal 18-jährig, trat er ins Collegium Borromaeum in Freiburg ein. Bereits 1908 hatte er sein Studium beendet, an das er bis 2010 ein Promotionsstudium in Fribourg in der Schweiz anschloss. Am 5. Juli 1911 wurde Max Josef Metzger in St. Peter zum Priester geweiht.
Der junge Theologe hatte zu dieser Zeit bereits begonnen, sich als Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft in der Friedensarbeit zu engagieren. Was ihn nicht daran hinderte, sich gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 im patriotischen Überschwang freiwillig als Feldgeistlicher zu melden. Am Hartmannsweilerkopf im Elsass erlebte er hautnah das sinnlose gegenseitige Töten zigtausender, mehrheitlich christlicher deutscher und französischer Soldaten, die auf beiden Seiten der Front „im Namen Gottes“ kämpften. Ihr eigentlicher König und Gott, so die bald reifende Erkenntnis Max Josef Metzgers, war keineswegs Christus, auf den sie getauft waren, sondern das „Vaterland“ oder die „Nation“.
Max Josef Metzger (vorne rechts am Tisch sitzend) im Kreis junger Mitglieder und Interessenten der „Christkönigsgesellschaft“ in Meitingen.
Angesichts dieser schrecklichen Erfahrung verbunden mit einer schweren Krankheit fand Metzgers Einsatz als Feldgeistlicher bereits nach einem Jahr ein jähes Ende. Fast unvermittelt nahm er einen Ruf nach Graz als Generalsekretär des „Kreuzbündnisses“, eines Verbandes abstinenter Katholiken, an und widmete sich dort fortan vor allem der Bewegung gegen den Alkoholmissbrauch. Seine eigene Entscheidung zur lebenslangen Abstinenz verstand er dabei immer mehr auch als „Zeichen“ für eine aus seiner Sicht dringend notwendige umfassende Umkehr und Erneuerung der Kirche und der Gesellschaft.
Dazu passt es, dass Metzger bereits Jahre vor der offiziellen Einführung des Hochfestes Christkönig die Überzeugung vom „Königtum Christi“ als zentrales Motiv seiner persönlichen Frömmigkeit entwickelte. Ein Motiv, das nicht nur im Blick auf das individuelle Glaubensleben relevant werden konnte, sondern darüber hinaus ein hohes Maß an herrschafts- und ideologiekritischem Potenzial in sich trug. Denn wenn Christus der wahre König war, konnten es die Diktatoren und Potentaten nicht sein. Umgekehrt galt für Metzger: Wo sich dieser Glaube an Christus als dem wahren König verflüchtigt, steht das friedliche Zusammenleben der Menschen auf dem Spiel: „Ohne Christus, ohne tiefstes Christentum ist Krieg“, so seine Überzeugung.
Dementsprechend rückten für Max Josef Metzger neben der Seelsorge und der caritativen Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe seine beiden „großen“ Lebensthemen in den Vordergrund: Die Friedensarbeit und der Einsatz für die Einheit der Christen. Schon 1915 gründete er in Graz einen Verlag, um für Frieden und Völkerverständigung zu werben. Zwei Jahre später gründete er den „Weltfriedensbund vom Weißen Kreuz“, aus dem sich bald darauf der „Friedensbund Deutscher Katholiken“ entwickelte. Metzger erhielt dadurch die Möglichkeit, sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Konferenzen zu sprechen.
1917, noch mitten im Ersten Weltkrieg, entwarf Metzger ein Friedensprogramm, das er Papst Benedikt XV. zukommen ließ. Mehr als 20 Jahre später, im Advent 1939, wandte sich Metzger aus dem Gefängnis heraus erneut an den Papst und warnte in geradezu prophetischer Weise vor einem neuen Weltkrieg mit katastrophalen Folgen. „Hat die Kirche keinen Einfluss auf das Weltgeschehen und muss dieses dem Spiel des Bösen überlassen“, so fragte er, „oder sind wir Christen alle lässig geworden und schwach im Glauben, dass wir nicht mehr dessen bergeversetzende Kraft verspüren?“
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Quelle: KBL
Das waren rhetorische Fragen. Denn Metzger sah den Grund dafür, dass die Welt 1939 erneut am Rande des kriegerischen Abgrunds stand, tatsächlich auch darin begründet, dass sowohl die Amtsträger der Kirche als auch die „normalen“ Gläubigen, die Getauften, ihren Glauben zu lasch, zu halbherzig und oft auf unglaubwürdige Weise lebten. Und den schlimmsten Auswuchs dieser Unglaubwürdigkeit sah Metzger in der Spaltung, ja der Zersplitterung der Christenheit in Konfessionen und Denominationen, die sich gegenseitig misstrauten und statt einer Annäherung ganz bewusst die gegenseitige Distanzierung lebten. Genau so, wie es Metzger selbst als Kind in seiner Heimatgemeinde Schopfheim erlebt hatte.
Mit seiner Haltung gegenüber den getrennten Christen hatte sich der junge Priester und Theologe bereits in den 1920er-Jahren von den meisten Amtsträgern und Gläubigen unterschieden. Angetrieben vom Gebet Jesu, „dass alle eins seien“ (Johannes 17, 21) wollte er ihnen grundsätzlich mit Wohlwollen, Vertrauen und vor allem Demut begegnen, fern von jedem falschen katholischen Überlegenheitsgestus. In besagtem Schreiben von 1939 an Papst Pius XII. schlug er konkret vor, zwölf ausgewählte Persönlichkeiten der katholischen Kirche und ebenso viele Vertreter der getrennten Kirchen und Gemeinschaften an einen Tisch zu bringen.
Und wieder ging er mit dem eigenen Beispiel voran. Er gründete in den späten 1930er-Jahren die Bruderschaft „Una sancta“, die sich in Form von kleineren Gruppen und Kreisen landesweit ausbreitete. Er schickte zu Pfingsten 1939 per Postwurfsendung einen Brief an alle evangelischen Pfarrer mit der Bitte, das Anliegen der Ökumene zu unterstützen. Und er veranstaltete in Meitingen bei Augsburg ökumenische Begegnungen mit Theologen verschiedener Konfessionen. Die Bemühungen Max Josef Metzgers für die Ökumene waren von Erfolg gekrönt – allerdings nicht mehr zu seinen Lebzeiten. Die Haltung, die er einforderte, wurde erst in den 1960er-Jahren durch das Zweite Vatikanische Konzil zum kirchlichen Allgemeingut – mit all den positiven Folgen und ökumenischen Errungenschaften, die daraus folgten.
Noch einmal zu Max Josef Metzgers grundsätzlicher und durchaus harter Kritik an der Kirche: „Ist das Salz schal geworden und der Sauerteig fade, dass die Welt nicht mehr durch diese Kraft vor Fäulnis bewahrt und innerlich umgestaltet werden kann?“, so hatte er in seinem erwähnten Brief an Pius XII. gefragt. Auch an diesem Punkt beließ er es nicht bei der Kritik, sondern versuchte, das Bild einer erneuerten, glaubwürdigen Kirche, das ihm vorschwebte, wenigstens im Kleinen, sozusagen modellhaft in die Praxis umzusetzen. Bereits in Graz gründete er die „Missionsgesellschaft vom Weißen Kreuz“, die bald darauf den neuen Namen „Christkönigsgesellschaft“ erhielt. Das Christkönigsinstitut in Meitingen bei Augsburg ist bis heute Sitz dieser damals neuartigen Form einer Gemeinschaft, die nicht hinter Klostermauern lebte, sondern sich in ordensähnlicher Verbindlichkeit, aber „mitten in der Welt“ den Nöten und Leiden der Menschen stellen wollte. Eine Art „Laienorden“, dessen Mitglieder auch keinen Habit trugen. Wobei die „Christkönigsgesellschaft“ nicht die einzige Gemeinschaft war, der ein gottgeweihtes Leben mitten in der Welt vorschwebte. 1947 wurden diese Kommunitäten kirchenrechtlich als Säkularinstitute eingeordnet. Die „Christkönigsgesellschaft“ selbst wurde 1969 als Säkularinstitut anerkannt.
Ein Mensch, der im Blick auf die Völkerverständigung und die Ökumene so „groß“ dachte, redete, schrieb und gleichzeitig im Kleinen so konsequent handelte, der die Bergpredigt als Maßstab für das Zusammenleben der Menschen und Völker betrachtete und für den zudem noch Christus und nicht die Diktatoren jedweder Couleur „König“ und damit Herr im Haus war, der musste geradezu zwangsläufig ins Visier des Nazi-Regimes geraten. 1928 war Metzger zusammen mit der Zentrale der „Christkönigsgesellschaft“ von Graz nach Meitingen bei Augsburg übergesiedelt. Schon im Januar 1934, also gerade mal ein Jahr nach der Machtergreifung, verbrachte er wegen einer Schrift mit dem Titel „Die Kirche und das neue Deutschland“ erstmals drei Tage in einem Augsburger Gefängnis. 1939 war es dann schon rund einen Monat, weshalb er sich aus Sicherheitsgründen zur Übersiedelung nach Berlin zum dortigen Ableger der „Christkönigsgesellschaft“ entschloss.
Beim Prozess in Berlin standen sich zwei Welten gegenüber
Aus den Texten, die er in dieser Zeit schrieb, lässt sich freilich schließen, dass Metzger zumindest geahnt haben muss, dass ihn sein Engagement für den Frieden, die Völkerverständigung und die Einheit der Kirche am Ende das Leben kosten könnte. Er hat das Martyrium in keiner Weise angestrebt, aber ganz real in Betracht gezogen, dass er in diese Situation kommen könnte. Bereits 1942 hinterließ er der „Christkönigsgesellschaft“ ein geistliches Testament, in dem er wörtlich bekannte: „Nichts könnte meinem Leben einen sinnvolleren Abschluss geben, als wenn ich für den Frieden Christi im Reiche Christi mein Leben hingeben dürfte.“
Zu diesem Zeitpunkt hatten ihn die Machthaber auch in Berlin wieder ins Visier genommen. Angesichts seiner Vorgeschichte suchten sie wohl geradezu nach einer Gelegenheit, um ihn erneut festzunehmen. Dass Metzger ihnen diese Gelegenheit gab, hatte möglicherweise auch mit seiner mangelnden Menschenkenntnis zu tun. Er übergab ein geheimes Memorandum für eine Neuordnung Deutschlands und dessen Einbindung in die europäische Völkergemeinschaft der aus Schweden stammenden vermeintlichen Sympathisantin der „Una-Sancta-Bewegung“ Dagmar Irmgart. Sie sollte das Papier an den Primas der schwedischen protestantischen Kirche weiterleiten. Mit tödlichen Folgen. Denn bei Imgart handelte es sich um eine getarnte Agentin, die Metzger unvermittelt an die Gestapo auslieferte. Metzgers Memorandum, das von der unvermeidlichen Niederlage Deutschlands ausging, war in den Augen der Machthaber nichts anderes als Hochverrat. Und der konnte nur mit dem Tode bestraft werden.
Am 29. Juni 1943 wurde Max Josef Metzger in Berlin erneut verhaftet. Über ein Vierteljahr später, am 14. Oktober 1943, folgte der Prozess vor dem Volksgerichtshof mit dem berüchtigten Richter Roland Freisler. Den Schilderungen der beiden Christkönigsschwestern Gertrudis und Judith Maria zufolge, die der Verhandlung beiwohnen durften, standen sich in diesem Moment zwei Welten gegenüber: „die des Christen und die der Hölle“. Als ein „für alle Zeit ehrloser Volksverräter“ wurde Metzger zum Tode verurteilt. „Die Handlung ist so abartig und verbrecherisch, dass der Angeklagte ausgemerzt werden muss“, so führte Freisler aus. „Ich habe in meinen Verhandlungen noch nie das Wort ausgemerzt gebraucht. Hier aber gebrauche ich es. Eine solche Pestbeule muss ausgemerzt werden.“ Tage später erfolgte die Verlegung Metzgers vom Gefängnis in Plötzensee in die Todeszelle des Zuchthauses Brandenburg-Görden. Die Briefe, Gedichte und Lieder, die er dort bis zu seiner Hinrichtung am 17. April 1944 verfasst hat, sind bewegende Zeugnisse eines Menschen, der keineswegs erhaben war über Zweifel und Ängste, aber sein Gottvertrauen und den Glauben an Christus den Herrn und König bis zur letzten Sekunde durchtragen konnte. Alle Bitten um eine Begnadigung, unter anderem auch von Erzbischof Conrad Gröber, blieben erfolglos. Die Aussage des Henkers gegenüber dem Gefängnispfarrer unmittelbar nach der Hinrichtung Metzgers wurde schon oft zitiert. An dieser Stelle darf sie trotzdem nicht fehlen. Er habe „noch nie einem Menschen mit so frohleuchtenden Augen in den Tod gehen sehen“, stellte er fest.
Die Inschrift auf dem Grabstein Max Josef Metzgers in Meitingen, wo der Märtyrer 1968 seine letzte Ruhestätte fand, lautet: „Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche.“ Eine Aussage, die noch einmal auf die beiden Lebensziele verweist, denen sich Metzger aus seinem Glauben an Christus den König heraus verpflichtet sah. Was er im Großen nicht erreichen konnte, hat er im Kleinen in vielfältiger Weise umgesetzt. Unbeirrbar, leidenschaftlich, konsequent und im guten Sinne radikal. Gerade auf diesem Hintergrund kann der neue Selige der Kirche von Freiburg und konfessionsübergreifend allen Christen hierzulande ein inspirierendes Vorbild sein.