Im Sonderzug (direkt) nach Lourdes – und dann auch noch mit Erzbischof Stephan Burger ... Wer diese außergewöhnliche (und mit Sicherheit unvergessliche) Reise nicht verpassen will, sollte sich gleich zur Diözesanen Pilgerreise vom 17. bis 24. Mai 2024 anmelden.
Lourdes gehört nach wie vor zu den größten Wallfahrtsorten Europas und mit keinem anderen verbindet sich wohl in großer Intensität der Wunsch nach Heilung.
Es würde zu kurz greifen, wenn wir diese Heilung auf die anerkannten körperlichen Heilungen beschränken würden. Lourdes steht seit allem Anfang an für eine umfassende Heilung. Als sich die Gottesmutter der jungen Bernadette im Frühjahr 1858 in mehreren Erscheinungen offenbart, wird schnell deutlich, dass es hier darum geht, Menschen mit der heilenden Kraft Gottes in Berührung kommen zu lassen. Diese heilende Kraft will Maria durch ihren Sohn vermitteln.
Der Aufruf zu Gebet und Umkehr und zu Prozessionen an diesen Ort ist letztlich damals wie heute die Einladung, die heilende Nähe Gottes zu erfahren und neue Kraft für das Leben zu schöpfen. Diese Einladung gilt allen Menschen, insbesondere aber denen, die körperlich oder seelisch belastet sind. Für viele kranke Pilgerinnen und Pilger ist es schon Zeichen von „Heilung“, sich bei den Fahrten aufgehoben und umsorgt zu wissen, ihre Krankheit nicht verbergen zu müssen oder mit ihrem Leiden nicht ins Abseits verdrängt zu werden.
Der Einladung der Gottesmutter zur Heilung sind seit 1858 viele gefolgt und sie gilt nach wie vor. Die Wallfahrt ist geprägt von den verschiedenen Gottesdiensten an der Erscheinungsgrotte oder in einer der Kirchen im Heiligen Bezirk. Das Beten des Kreuzweges, die Feier der Krankensalbung und die große internationale Messe in der Basilika Pius X. sind weitere Höhepunkte der Tage in Lourdes. Auch die Teilnahme an den Eucharistischen Prozessionen und den abendlichen Lichterprozessionen gehören zum geistlichen Programm. Es bleibt auch genügend Zeit für das persönliche Gebet an der Grotte, den Empfang des Bußsakramentes oder dem Besuch der Bäder. Der Besuch der Gedenkstätten (Museum der heiligen Bernadette, Geburtshaus, Kirche, Chachot…) sind weitere Programmpunkte. Der Pilgerzug bietet die Chance, dass behinderte bzw. kranke Pilgerinnen und Pilger gemeinsam mit den anderen Pilgern reisen können. Sie werden auf der Fahrt vor Ort von den Maltesern betreut.