Das Erzbistum Freiburg ernennt Leitende Pfarrer für die künftigen 36 Pfarreien
Jetzt öffentlich: Die neuen leitenden Pfarrer im Erzbistum Freiburg.
Das Erzbistum Freiburg ist im Blick auf das Projekt Kirchenentwicklung 2030 einen wichtigen Schritt vorangekommen. In den Gottesdiensten am vergangenen Sonntag wurden die Katholikinnen und Katholiken zwischen Bodensee und Odenwald informiert, wer künftig ihre neue Pfarrei leiten wird. Die mit der Kirchenentwicklung verbundene Strukturreform tritt zum Jahr 2026 in Kraft. Dann wird es bistumsweit nur noch 36 Pfarreien geben, denen entsprechend den Vorgaben des Kirchenrechts jeweils ein Leitender Pfarrer vorstehen wird. Jeweils eine Pfarrei wird es ab 1. Januar 2026 beispielsweise in den Städten Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Konstanz geben. Die größte neue Pfarrei ist Bruchsal mit rund 110.000 Katholikinnen und Katholiken, die kleinste Lauda in der Region Odenwald-Tauber mit etwa 20.000. Erzbischof Stephan Burger zeigte sich überzeugt davon, dass die neuen Strukturen für die kommenden Jahrzehnte tragen werden. „Unter dem Dach der Pfarreien entstehen neue Chancen für Glauben und christliches Leben vor Ort», sagte er.
Das Konradsblatt berichtet sowohl in seiner am Dienstag erscheinenden neuesten gedruckten Ausgabe als auch online ausführlich über die jüngsten Personalentscheidungen. KBL